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Gerhard Hoehme: Greppin (Dessau) 1920 - 1989 Neuss. Maler und Grafiker, Vertreter der Abstrakten Kunst. Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie, dort später Professor. U. a. Vorsitzender der
„Gruppe 53“. Teilnahme an der documenta II.
Vorliegend: Titel „Das Merke und andere Texte aus ^Spuren^ von Ernst Bloch. Mit sieben Originalradierungen von Gerhard Hoehme.“
Mit sieben (davon fünf Farb-) Aquatinta-Radierungen auf Bütten, alle von Hand in Bleistift signiert, Ex. Nrn. 68 von 200, Gesamtauflage 265. 69 Seiten, in geprägter Original-Kassette, von Hand
gebunden. Buchformat 30 x 25,5 cm. Sehr guter Zustand.
Erschienen in der Edition Gastrock Heidelberg 1985. Lit.: Tiessen VI, 293. Das Buch erschien abweichend von den Angaben im Impressum nur in einer tatsächlichen Auflage von 153 Exemplaren, da G.
Hoehme verstarb, bevor die
Max Peiffer - Watenpfuhl: Weferlingen 1896 - 1976 Rom. Deutscher Maler und Grafiker. Studium am Bauhaus in Weimar. Schüler von Johannes Itten, befreundet u. a. mit O. Schlemmer, W.
Kandinsky, G. Marcks. Zahlreiche Aufenthalte in Italien, Mexiko, Frankreich u. a., zahlreiche internationale Ausstellungen.
Vorliegend: Kunstmappe „Goethes Buch Suleika Gefolgt vom Schenkenbuch...., mit vierzehn Farblithographien...von Max Peiffer Watenpfuhl“. Erschienen im Verlag G. de Beauclair, Frankfurt/M. 1966.
Ex. Nr. 219 von 370, in Original-Kassette, im Nachspann von Hand in Bleistift signiert „Max Peiffer Watenpfuhl““ sowie von „G. de Beauclair“. Buchformat ca. 41 x 28 cm.
Orangefarbener-Leinen- Einband, auf dem Rücken betitelt „Goethes Buch Suleika“. Sehr guter Zustand.
Lit.: Grace Watenphul Pasqualucci/Alessandra Pasqualucci: Max Peiffer Watenphul – Werkverzeichnis. Band I: Gemälde, Aquarelle, Köln, 1989. Band II: Zeichnungen, Emailarbeiten, Textilien,
Druckgraphik, Photographie, Köln, 1993. Weiterhin ausführlicher Lebenslauf mit künstlerischer Würdigung (mit weiterführender Literatur) im Wikipedia - Artikel.
Max Peiffer - Watenpfuhl: Weferlingen 1896 - 1976 Rom. Deutscher Maler und Grafiker. Studium am Bauhaus in Weimar. Schüler von Johannes Itten, befreundet u. a. mit O. Schlemmer, W.
Kandinsky, G. Marcks. Zahlreiche Aufenthalte in Italien, Mexiko, Frankreich u. a., internationale Ausstellungen.
Konstantin Kavafis: Alexandria (Ägypten) 1863 - 1933. Bedeutender griechischer Lyriker.
Vorliegend: Mappe betitelt „Ithaka“. Aus dem Neugriechischen übertragen von H. v. d. Steinen. Mit einer Farblithographie, unten von Hand signiert in Bleistift „Max Peiffer Watenpfuhl“ sowie
nummeriert Ex. Nr. 97 von 300. Blattformat jeweils ca. 50 x 40 cm, in originaler grüner Leinenmappe, frontal der Titel „KAVAFIS & PEIFFER WATENPFUHL“ (leichter Einband-Schaden).
Erschienen in der Edition de Beauclair, Frankfurt /M. 1967. NB: Die Seitenzählung, beginnend mit Seite 5, erklärt sich aus dem Umstand, daß beim Schutzumschlag für die Grafik die Seiten als
1 bis 4 unpaginiert zu zählen sind.
Lit.: Grace Watenphul Pasqualucci/Alessandra Pasqualucci: Max Peiffer Watenphul – Werkverzeichnis. Band I: Gemälde, Aquarell, Köln, 1989. Band II: Zeichnungen, Emailarbeiten, Textilien,
Druckgraphik, Photographie, Köln, 1993. Weiterhin ausführlicher Lebenslauf mit künstlerischer Würdigung (mit weiterführender Literatur) im Wikipedia - Artikel.
Antonio Saura: Huesca 1930 - 1998 Cuenca. Bedeutender Maler,Grafiker und Bildhauer. Seit 1953 in Paris tätig, ist Saura 1958 an der Biennale in Venedig beteiligt, 1958 an der documenta VI.
Zahlreiche internationale Ausstellungen, vertreten in bedeutenden Museen weltweit.
Vorliegend: Mappenwerk mit dem Titel „ANTONIO SAURA, Zehn Original-Lithographien zu Franz Kafka - Tagebücher. Manus-Presse Stuttgart 1988“. Die 10 Farb-Lithographien im Blatt-Format von je
ca. 39 x 54 cm, alle von Hand in Bleistift signiert und nummeriert Ex. Nr. 39 von 60, in originaler heller Leinen-Mappe. Farbfrische Abzüge, sehr guter Zustand. Seltene Mappe. Es
handelt sich hier nicht um die Folge von 69 Lithographien mit dem Titel „Kafka Tagebücher“, die ebenfalls 1988 in der Manus Presse ediert wurden.
Lit.: Vgl. den profunden Internet- Artikel der Galerie Boisserée.
Das Kunstjournal „Verve“ wurde 1937 in Paris gegründet von E. Teriade (Mytilini 1897 - 1983 Paris), der zu den wichtigsten Persönlichkeiten im modernen französischen Kunstbetrieb zählte.
Verve gilt als intellektuell und artifiziell anspruchsvolles Journal, das bis 1960 erschien.
Vorliegend: 1. Band aus dem Jahr 1952 mit Lithographien u. a. von Georges Braque (Titel), Henri Matisse, Alberto Giacometti, André Masson, Fernand Léger, Joan Miro
(1. “Le chien aboyant à la lune réveille le coq...“; Mourlot Nr. 121; Miro hat das Blatt eigens für Verve konzipiert. 2. „Der Zephirvogel“, doppelseitige
Farb-Lithgraphie; vgl. Mourlot II, Nr. 159) und Marc Chagall (7 Blätter “Visions de Paris“). Weiterhin enthalten im Band zahlreiche originale Texte verschiedener Autoren, gedruckte Farbtafeln und
Schwarz-Weiß Reproduktionen.
Blattformate je 35 x 26,5 cm in vorwiegend sehr guter Erhaltung, 154 Seiten, Umschlag-Karton gedunkelt und mit Altersspuren. 2. Band des Jahrgangs 1955. Titel:
„Carnets intimes de G. Braque - Verve“. Auf dem Titel „Verve“, auf dem Rücken „Braque“. Vorseite mit handschriftlicher Anmerkung.
156 Seiten, Blattformate je 35 x 26,5 cm in sehr guter Erhaltung. Mit einer Farblithographie von Georges Braque (“Char aux chevaux noirs“, oder „Der Streitwagen“ aus dem Jahr 1950,
Plattenformat 32 x 25 cm), das Titelbild eigens für Verve entworfen. Mit zwei Texten von Antoine Tudal und Rebecca West. Der gesamte Band ist Georges Braque (Argenteuil 1882 - 1963 Paris)
gewidmet, dessen Arbeiten hier als einzigem Künstler gewidmet als „dessins provenant des Carnets“ (Zeichnungen aus Notizbüchern) abgebildet sind.
Das Kunstjournal „Verve“ wurde 1937 in Paris gegründet von E. Teriade (Mytilini 1897 - 1983 Paris), der zu den wichtigsten Persönlichkeiten im modernen französischen Kunstbetrieb zählte.
Verve gilt als intellektuell und artifiziell anspruchsvolles Journal, das bis 1960 erschien.
Vorliegend: Titel „Suite de 180 dessins de Picasso, Vallauris-Mil Neuf Cent Cinquante Quatre 28 Novembre 1953 au 3 Février 1954 VERVE 29-30“. Mit farbig lithographiertem und im
Stein signiertem Titel „Picasso 2.5.54“ und 12 Farblithographien sowie 167 (davon 3 farbige) Tafeln nach Zeichnungen von Pablo Picasso, die in Vallauris entstanden. Originaler roter
Karton-Umschlag (beschädigt, Innenteil in gutem Zustand). Mit Texten von Teriade, Michel Leiris und Rebecca West. Druck der Farb-Lithographien bei Mourlot. Format der Blätter ca. 36,5 x
26,5 cm, nicht paginiert.
Lit.: WVZ Czwicklitzer 78; Vgl. Goeppert/Cramer S. 411.
Walter Stöhrer: Stuttgart 1937 - 2000 Taarstedt. Maler und Grafiker. Studium an der Karlsruher Kunstakademie. Professor an der Berliner Kunstakademie. Prägender Künstler der Neuen
Figuration.
Unica Zürn: Berlin 1916 - 1970 Paris. Schriftstellerin (Surrealistische Prosa) und Zeichnerin. Teilnahme an der documenta II. Bekanntschaft u. a. mit Max Ernst, Marcel Duchamp und Hans Arp.
Zürn litt unter paranoider Schizophrenie und beging Suizid.
Vorliegend: „Unica Zürn. Les jeux à deux“. Kunstbuch mit 16 Kaltnadelradierungen von Walter Stöhrer. Berlin Langner & Bose 1989. 54 Seiten, Format 49,5 x 37 cm, mit
Original-Kartoneinband (dieser Illustriert mit einer Original-Radierung). In Papierumschlag und originalem rotem Leinenschuber. Ex. Nr. 25 von 40, Gesamtauflage 54. Alle Radierungen monogrammiert
„WS“, nummeriert, auf der Impressum-Seite von Hand in Bleistift „Exemplar N° 25 W. Stöhrer 1989“. Sehr guter Zustand.
Bedeutendes Künstlerbuch mit tadellos erhaltenen Radierungen, sehr guter Gesamtzustand. Lit.: A. Meyer zu Eissen/ K. Dethloff (Hg.): Walter Stöhrer, Werkverzeichnis der
Druckgraphik, Band 2, Radierungen 1967–2000, Berlin 2006.
Roswitha Quadflieg: Geb. Zürich 1949. Schriftstellerin und Buchillustratorin. Begründerin der Ramin-Presse in Hamburg.Vorliegend: In einen Acrylglas-Schuber (39 x 33 x 3,5 cm) eingelegt drei Halbleinenbroschüren, diese aufwendig bedruckt mit Serigraphien. Davon zwei Bände mit den Texten von E. Ionescos „Fußgänger der Luft“ (die Erzählung und das Theaterstück), aus dem Französischen übersetzt von Ingrid Schwarz. 22. Druck der Raamin-Presse, Hamburg 1994. In der dritten Broschüre lose eingelegt fünf Kunstharz- und Fotopolymer-Drucke von Quadflieg. Alle nummeriert Ex. Nr. 92 von 120 (Gesamtauflage 125), alle von Hand in Bleistift signiert „Roswitha Quadflieg“. Format jeweils 26,7 x 20,7 cm. Innen eine verschiebbare Plexiglaskassette mit kleinen blauen und transluziden Quadraten, mittels derer der Betrachter Spiegelungen, Bild- und Farb- Effekte in verschiedenen Variationen entdecken und selbst generieren kann. In Original-Kassette. Mit einer „Gebrauchsanweisung“ für Kassette und Bücher. Neuwertiger Zustand.
Otto Piene: Laasphe 1928 - 2014 Berlin. Nach einem Studium der Malerei und Kunsterziehung an den Akademien in München und Düsseldorf sowie einem abgeschlossenen Studium der Philosophie in Köln
gründet Otto Piene mit Heinz Mack und Günther Uecker zusammen 1957 die Düsseldorfer Gruppe "Zero". Die Zero-Künstler begreifen ihr Werk als Neuanfang (Zero=0). In ihrem Manifest "Zero - Der neue
Idealismus" erklären die jungen Künstler das Licht zum Mittelpunkt Ihrer Aussage. In der Tradition der Lichtkinetik stehend, kreieren Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker Licht-Aktionen, die
das Zusammenwirken von Licht und Bewegung zelebrieren. Besonderen Erfolg feierten sie mit der Installation ihres Lichtraumes auf der Documenta III in Kassel 1964. Im gleichen Jahr erhält Otto
Piene eine Gastprofessur in Pennsylvania. Danach arbeitet er für das Center for Advanced Visual Studies, von 1974 bis in die 1990er Jahre leitet er das Institut. Im Anschluss daran ist Piene in
Boston und Düsseldorf künstlerisch tätig. Am Ende seines Lebens darf Otto Piene die Renaissance seiner Kunst und eine erneute Würdigung erleben. In seinem Todesjahr feiert ihn die
Nationalgalerie Berlin mit einer Ausstellung.
Vorliegend: Farb - Serigraphie aus dem Jahr 1972. Format ca. 98,5 x 68,5 cm, unten rechts von Hand in Bleistift signiert und datiert „Piene 72“, unter Glas in einem modernen, glänzend
silberfarbenem Rahmen. Erschienen in der Edition Galerie Wendtorf & Swetec.
Lit.: Otto Piene, Werkverzeichnis der Druckgrafik 1960 - 76. Edition Rottloff, Karlsruhe 1977; Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker. Lichtraum (Hommage à Fontana), hg. v. der Kulturstiftung der
Länder in Verbindung mit dem Kunstmuseum Düsseldorf, Berlin und Düsseldorf 1992.
Otto Piene: Laasphe 1928 - 2014 Berlin. Nach einem Studium der Malerei und Kunsterziehung an den Akademien in München und Düsseldorf sowie einem abgeschlossenen Studium der Philosophie in Köln
gründet Otto Piene mit Heinz Mack und Günther Uecker zusammen 1957 die Düsseldorfer Gruppe "Zero". Die Zero-Künstler begreifen ihr Werk als Neuanfang (Zero=0). In ihrem Manifest "Zero - Der neue
Idealismus" erklären die jungen Künstler das Licht zum Mittelpunkt Ihrer Aussage. In der Tradition der Lichtkinetik stehend, kreieren Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker Licht-Aktionen, die
das Zusammenwirken von Licht und Bewegung zelebrieren. Besonderen Erfolg feierten sie mit der Installation ihres Lichtraumes auf der Documenta III in Kassel 1964. Im gleichen Jahr erhält Otto
Piene eine Gastprofessur in Pennsylvania. Danach arbeitet er für das Center for Advanced Visual Studies, von 1974 bis in die 1990er Jahre leitet er das Institut. Im Anschluss daran ist Piene in
Boston und Düsseldorf künstlerisch tätig. Am Ende seines Lebens darf Otto Piene die Renaissance seiner Kunst und eine erneute Würdigung erleben. In seinem Todesjahr feiert ihn die
Nationalgalerie Berlin mit einer Ausstellung.
Vorliegend: „Feuerblume in Ocker“. Farb - Serigraphie aus dem Jahr 1973. Format ca. 98,5 x 68,5 cm, unten rechts von Hand in Bleistift signiert und datiert „Piene 73“, unter Glas in einem
modernen, glänzend silberfarbenem Rahmen.
Lit.: Otto Piene, Werkverzeichnis der Druckgrafik 1960 - 76. Edition Rottloff, Karlsruhe 1977; Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker. Lichtraum (Hommage à Fontana), hg. v. der Kulturstiftung der
Länder in Verbindung mit dem Kunstmuseum Düsseldorf, Berlin und Düsseldorf 1992.
Emil Schumacher: Hagen 1912 - 1999 San José/Ibiza. Maler und Grafiker des Informel. Teilnahme an der Biennale Venedig 1961 sowie an der documenta II, III und VI. Professor u. a.
in Hamburg und Karlsruhe. Vertreten in bedeutenden internationalen Museen und Sammlungen.
Zwei Motive: Jeweils abstrakte Kompositionen ohne Titel.
Jeweils Radierung/Aquatinta auf Kupferdruckpapier. Beide unten rechts von Hand in Bleistift signiert „Schumacher“, Formate (Platte) ca. 23 x 22,5 cm (von 1962) und ca. 24,5 x
16,5 cm (von 1960). Blatt- und Rahmenformate größer, beide unter Glas gerahmt.
Lit.: Vgl. den profunden weiterführenden Wikipedia-Artikel.
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