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Ernst Ludwig Kirchner: Aschaffenburg 1880 - 1938 Davos. Bedeutender Maler, Grafiker, Bildhauer. Studium in Dresden und München. Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“. Von den
Nationalsozialisten als entartet verfemt.
Motiv: Beschwingte „Tänzerinnen im Atelier“.
Radierung in einer Auflage von 40 Exemplaren.
Rückseitig in Blau gedruckt „NACHLASSDRUCK 1979“ sowie in blauer Ellipse und Druckschrift „Nachlass E. L. Kirchner“ und daneben handschriftlich in Bleistift nummeriert Ex. Nr. „12/40“. Handabzug
von den Originalplatten auf Bütten, Format 18 x 20,3 cm, Blattgröße 37,7 x 35 cm. Der Druck wurde von der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe mit Sondergenehmigung autorisiert, wo sich die
Originalplatten von 1911 befinden. Sehr guter Zustand. Lit.: WVZ Dube R 187.
Ernst Ludwig Kirchner: Aschaffenburg 1880 - 1938 Davos. Bedeutender Maler, Grafiker, Bildhauer. Studium in Dresden und München. Mitbegründer der Künstlergruppe
„Brücke“.
Motiv: „Das Paar am Strand“.
Radierung in einer Auflage von 50 Exemplaren.
Rückseitig in Blau gedruckt „NACHLASSDRUCK 1979“ sowie in blauer Ellipse und Druckschrift „Nachlass E. L. Kirchner“ und daneben handschriftlich in Bleistift nummeriert Ex. Nr. „19/50“. Handabzug
von den Originalplatten auf Bütten, Format 12,4 cm 17,8 cm, Blattgröße 37,7 x 35 cm. Der Druck wurde vermutlich (wie bei unserer Nr. GR 8000) von der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe mit
Sondergenehmigung autorisiert. Sehr guter Zustand. Das Original stammt aus dem Jahr 1912.
Lit.: WVZ Dube R 148, Gercken 589.
Paul Delvaux: Wanze (Belgien)1897 - 1994 Veurne. Belgischer surrealistischer Maler und Grafiker. Studium an der Brüsseler Kunstakademie. 1936 erstmals gemeinsame Ausstellung mit René Magritte.
1959 Teilnahme an der documenta 3 in Kassel.
Motiv: Farbradierung aus dem Album „Sept dialogues avec Paul Delvaux“. Im Bildvordergrund drei nackte Personen auf einer Allee neben Architektur.
Kolorit in gedeckter Farbgebung, unten rechts von Hand in Bleistift signiert „P. Delvaux“, Ex. Nr. 15/150, Format 29,5 x 21,2 cm, Blattformat ca. 38 x 28 cm. In Passepartout. Frischer
Zustand.
Lit.: Paul Delvaux - Mira Jacob, Das graphische Werk, Paris - Monaco 1976 (Werkverzeichnis), hier Nr. 76 R.
Janosch (Horst Eckert): Geb. 1931. Illustrator, Kinderbuchautor. Teilstudium an der Münchner Akademie. Autor von mehr als 150 Büchern. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen.
Vorliegend: Mappenwerk mit dem Titel „Verdammter Bukowski“, Merlin Verlag Gifkendorf 1984. Darin enthalten 22 Farb - Radierungen zu Gedichten von Charles Bukowski (Andernach 1920 - 1994 San
Pedro). Alle Blätter von Hand signiert „Janosch“ und wie die Mappe nummeriert Nr. 35 von 85 Exemplaren, Gesamtauflage 107, mit Titelblatt. 39,5 x 32 cm. Vollständig, gute
Erhaltung.
Max Ernst: Brühl 1891 - 1976 Paris. Bedeutender deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer des Surrealismus. Befreundet mit August Macke, Mitbegründer der DADA - Gruppe. Seit 1922 in
Paris ansässig, 1941 Flucht in die USA, 1953 Rückkehr nach Frankreich.
Motiv: „Die Rückkehr der schönen Gärtnerin“ (oder auch „La belle Jardinière“).
Farb-Lithographie in vier Farben auf Japan, kräftiges Kolorit,unten rechts in Bleistift signiert „Max Ernst“, hier Ex. Nr. 44/60. 33,2 x 25,0 cm, Blattformat ca. 57 x 37 cm. Auflage 60
Exemplare in einer Leinenmappe, die weiteren Exemplare Nrn. 61-120 unsigniert auf Arches. Im Dumont-Verlag, Vorzugsausgabe A. Erschienen als Beilage zur Vorzugsausgabe von Werner Spies, Die
Rückkehr der schönen Gärtnerin, Köln 1971. Sehr gute Erhaltung in der originalen Mappe. Auf dem Mappentitel in Druckschrift bezeichnet „Max Ernst Originallithographie“.
Lit.: Werner Spies, H. R. Leppien, S. u. G. Metken: Max Ernst Oeuvre-Katalog, 7 Bde., Köln ND 2004/2007, hier Nr. 203 B.
William Nelson Copley (alias „CPLY“): New York 1919 - 1996 Key West. Bedeutender amerikanischer surrealistischer Künstler, der als Maler, Autor, Kunstsammler, Mäzen und Galerist internationale
Bedeutung erlangte. Die sechsteilige Folge der Mappen „SMS“ (Shit Must Stop) erschien im Abstand von jeweils zwei Monaten im Jahr 1968. Zusammen mit Dimitri Petrov edierte Copley die sechs
Portfolios in einer Auflage von 2000 Exemplaren, die an Abonnenten direkt versandt wurden. Copleys Verlags-Projekt wurde als „The Letter Edged in Black Press“ als Incorporation (Inc.)
in New York geführt. Am Projekt beteiligt waren bedeutende Künstler wie Marcel Duchamp, Man Ray, Méret Oppenheim, Roy Lichtenstein, Bruce Nauman, John Cage, Nicolas Calas, Bruce Conner,
Christo, Claes Oldenburg, John Cage, Arman, Richard Hamilton, Walter de Maria, James Lee Byars, Ray Johnson, Dieter Roth, On Kawara, Joseph Kosuth, Julien Levy, Hannah Weiner, Lawrence Weiner,
Edward Bereal, Lee Lozano, Yoko Ono, Prinzessin Winifred, Kasper König, La Monte Young, Richard Artschwager, Hollis Frampton, John Giorno, HC Westermann, Robert Watts, Mimmo Rotella, Billy
Copley, Bernar Venet, Diane Wakowski, Mel Ramos, Angus MacLise, Terry Riley und Congo (ein Schimpanse). Jeder Künstler erhielt für seinen Beitrag ein Honorar in Höhe von 100 US-Dollar. Die
Arbeiten der Künstler sind in unterschiedlichsten Techniken und Materialien ausgeführt (Papier, Kunststoff, Porzellan, Briefe, Bücher, Tonbänder etc.). Copley selbst bezeichnete die Folge
mit den Worten (in Übersetzung): „SMS ist eine tragbare Galerie zeitgenössischen Hyperbewusstseins“. Und „Das Hauptanliegen des Verlags ist es, die poetische Aussage in Form einer Rezension
zu realisieren und den Künstler von den Beschränkungen des Formats zu befreien“. Insgesamt beinhalten die Mappen 73 Multiples in verschiedenen Formaten und Techniken von 72
Künstlern. Die Einzelwerke sind in hohem reproduktionstechnischem Aufwand hergestellt. Die hier angebotene sechsteilige Folge ist komplett und in sehr gutem Zustand.
Format der einzelnen Mappen je ca. 28 x 18 x 4 cm, in originalen Kartons. Herausgegeben waren die Folgen in der Edition Volker Huber, Offenbach. Beigefügt ist ein erläuternder Katalog zu „SMS“
(mit Kurzbeschreibungen von SMS 1 - 6 zu den einzelnen Künstlern und ihren Werken
Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung.
René Crevel: Paris 1900 - 1935. Französischer Schriftsteller des Surrealismus. Studium der Literaturwissenschaften an der Sorbonne, erste Kontakte zu den Dadaisten.
Vorliegend: „Feuilles éparses“. Paris, erschienen im Verlag Louis Broder Paris 1965. Künstlerisches Gemeinschaftswerk zu in der Mappe abgedruckten kurzen Texten Crevels. Beteiligt
waren mit Grafiken Hans (Jean) Arp (Holzschnitt „Composition“; Arntz 228), Hans Bellmer, („Épure reptiligne“; Denoel 58 und „Petite fille à la toupie“; Denoel 57), Camille Bryen (o.T.;
Loyer 37), Oscar Dominguez (“o. T.), Max Ernst (o. T.; Spies/Leppien 70 H), Alberto Giacometti (“L´arbre“; Kornfeld/FAAG 193 /C (v. E), Stanley William Hayter (“Night Forest“;
Black/Moorhead 274), Valentine Hugo (o. T.), Wilfredo Lam (“Nuit“; Tonneau-Ryckelynck/Dron 5601), Man Ray (o. T.; Anselmino 48), André Masson (o. T.; Saphire/Cramer 67), Joan
Miro (o. T.; Dupin 119) und Wols (o. T.; Busch 54; seine einzige Lithographie). Auf einem Vorsatzblatt die Signaturen aller Künstler in Bleistift (außer den damals bereits
verstorbenen Oscar Dominguez und Wols). Die verwendeten Techniken der teils farbigen Original-Grafiken sind vorwiegend Radierungen oder Kaltnadelradierungen.
Vorliegend Ex. Nr. 45 von 130, bezeichnet als „Collection Archives 187 Volume I“.
Es handelt sich um eines von 130 Exemplaren mit Wasserzeichen auf BFK Rives. Des weiteren existieren 20 weitere Exemplare I - XX. Lose gefaltete Lagen in Schutz-Broschur
und einem originalen Halb-Pergament-Deckel als Umschlag. Dieser am Rücken bezeichnet „René Crevel Feuilles éparses“. Die Formate der Einzelblätter betragen jeweils
ca. 24 x 20 cm. Bedeutendes Mappenwerk der Zeit. Sehr gute Erhaltung. Provenienz: Aus süddeutscher Privatsammlung.
Lit.: M. Carassou, René Crevel, Paris 1989; Luc Monod, Manuel de l´amateur de livres illustrés modernes, 1992, hier die Nr. 3321.
Walter Stöhrer: Stuttgart 1937 - 2000 Taarstedt. Maler und Grafiker. Studium an der Karlsruher Kunstakademie. Professor an der Berliner Kunstakademie. Prägender Künstler der Neuen
Figuration.
Vorliegend: „Les grenades. Hommage à Paul Valery“. Mappenwerk mit neun Radierungen von Walter Stöhrer auf Zerkalbütten. Alle von Hand in Bleistift signiert und datiert „W. Stöhrer 90“ sowie
nummeriert Ex. Nr. 12 von 50, (mit dem Trockenstempel, Gesamtauflage 60 Exemplare). Das Gedicht „Les grenades“ von Paul Valery in deutscher Übersetzung von Rainer Maria Rilke (“Die
Granaten“) auf einem Doppelbogen. Roter Leinen- Mappen-Umschlag mit Motiv-Prägung, Format ca. 55 x 40 cm. Die Plattenmaße reichen von 36,7 x 24,6 cm bis 38 x 27,8 cm, das Blattformat
jeweils ca. 53,3 x 38 cm.Erschienen in der Manus Presse, Stuttgart 1990.
Lit.: A. Meyer zu Eissen/ K. Dethloff: Walter Stöhrer, Werkverzeichnis der Druckgraphik, Band 2, Radierungen 1967–2000, Berlin 2006, Nr. 1/1-1/9; Vgl. WVZ Slutzky 1990. Sehr guter
Zustand. Mit dem Werbe-Folder der Manus- Presse und dem damaligen Verkaufspreis von DM 5.400.-
Marc Chagall: Witebsk 1887 - 1985 Vence.
Motiv: Moses empfängt die Gesetzestafeln mit den 10 Geboten.
Farblithographie in blau-grauer Tonalität. Format ca. 35 x 26 cm, unter Glas in dekorativem goldfarbenem Rahmen. Mit Etikett der Kunsthandlung R. Mayer Bamberg. Vgl. „Verve“ Nr. 33/34 von
1956.
Lit.: Mourlot 1, 123; Vgl. Charles Sorlier, Chagall Lithograph, übs. v. N. Hiltl & H. Weber 1986.
Paul Delvaux: Wanze (Belgien)1897 - 1994 Veurne. Belgischer surrealistischer Maler und Grafiker. Studium an der Brüsseler Kunstakademie. 1936 erstmals gemeinsame Ausstellung mit René Magritte.
1959 Teilnahme an der documenta 3 in Kassel.
Vorliegender Titel: „Gerhart Hauptmann. Das Meerwunder. Eine unwahrscheinliche Geschichte. Mit vier lavierten Federzeichnungen (sc. hier in Offsetdruck) von Paul Delvaux.Berlin, Edition Propyläen
1970“. Exemplar Nr. 66 von 150 der Vorzugs-Ausgabe A. Mit einer originalen Farblithographie von Paul Delvaux „Das Meerwunder“. Unten rechts von Hand in Bleistift signiert „P. Delvaux“ und
nummeriert. Blatt - Format 33 x 25,2 cm. Text und Lithographie jeweils gesondert in einer dunkelgrünen Leinenmappe, beide zusammen in einem ebensolchen Schuber (34,5 x 26 cm). Die surreale
Erzählung von Gerhart Hauptmann (hier 66 Seiten) erschien erstmals 1934 in der Zeitschrift „Die neue Rundschau“ Berlin. Auf reinem Hadern-Bütten der Papeterie d´Arches. Jeweils goldgeprägter
Rücken-Titel. Druckfrischer Zustand.
Lit.: Paul Delvaux - Mira Jacob, Das graphische Werk, Paris - Monaco 1976 (Werkverzeichnis).
Paul Delvaux: Wanze (Belgien)1897 - 1994 Veurne. Belgischer surrealistischer Maler und Grafiker. Studium an der Brüsseler Kunstakademie. 1936 erstmals gemeinsame Ausstellung mit René Magritte.
1959 Teilnahme an der documenta 3 in Kassel.
Motiv: Originale Farblithographie von Paul Delvaux „Das Meerwunder“. Unten rechts von Hand in Bleistift signiert „P. Delvaux“ und nummeriert Exemplar Nr. 45 von 150 der Vorzugsausgabe
A. Ohne den Textband von Gerhart Hauptmann „Das Meerwunder“. Blatt - Format 33 x 25,2 cm. In einer dunkelgrünen Leinenmappe mit geprägtem Rücken-Titel „Paul Delvaux ° Das Meerwunder °
Originallithographie“.
Lit.: Paul Delvaux - Mira Jacob, Das graphische Werk, Paris - Monaco 1976 (Werkverzeichnis).
Max Ernst: Brühl 1891 - 1976 Paris. Bedeutender deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer des Surrealismus. Befreundet mit August Macke, Mitbegründer der DADA - Gruppe. Seit 1922 in
Paris ansässig, 1941 Flucht in die USA, 1953 Rückkehr nach Frankreich.
Samuel Beckett: Dublin 1906 - 1989 Paris. Bedeutender Schriftsteller, 1969 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Verfaßte u. a. „Warten auf Godot“.
Vorliegend: Mappenwerk mit dem Titel „Samuel Beckett - Aus einem aufgegebenen Werk - Original-Radierungen von Max Ernst“. Erschienen in der Manus Presse Stuttgart 1967. Mit drei von Hand in
Bleistift signierten Farb-Radierungen von Max Ernst auf Japanpapier Kozu, gedruckt im Atelier von G. Visat Paris. Alle nummeriert Ex. Nr. 4 von 45 (Gesamtauflage 55).
Blatt-Formate je 38,7 x 28,7 cm. 23 Seiten in losen Lagen, Original-Umschlag mit Schutzfolie, in originaler schwarzer Leinenkassette mit montierter Deckel-Vignette. Der Text (auf
chamoisfarbenem Hahnemühle-Bütten) in englischer, französischer und deutscher Übertragung.
Lit.: WVZ Werner Spies, H. R. Leppien, Nr. 112 B. Druckfrischer Zustand.
Eduardo Chillida: San Sebastian 1924 -2002. Spanischer Bildhauer, Zeichner und Grafiker. Architekturstudium in Madrid, danach an der Kunstakademie „Ciculo de Bellas Artes“. Teilnahme an
documenta-Ausstellungen, bedeutende Retrospektiven in New York, Berlin, Frankfurt, San Sebastian u. a.
Vorliegend: „Aischylos, Die Perser“. Ins Deutsche übertragen von Emil Staiger. Im Buch enthalten 4 originale Holzschnitte von Eduardo Chillida. Einer davon in Bleistift signiert.
Edition Tissen, Neu-Isenburg 1978. Exemplar Nr. 100/150, im Impressum nochmals in Bleistift handsigniert. Blattformate jeweils ca. 30,5 x 20,5 cm, auf dem schwarzen Umschlagtitel und
auf dem Buchrücken der Titel „Aischylos: Die Perser“. Guter originaler Zustand, die Seitenränder teils leicht nachgedunkelt. In originalem Schuber.
Katalog zur Ausstellung der Galerie „Der Spiegel, Köln, Nr. 24 aus dem Jahr 1960. Darin enthalten eine unbetitelte Collage von Hans Arp und eine im Stein signierte originale
Foto-Lithographie von Max Ernst, „Rote Blume I“ (ca. 24 x 19 cm, nach einem Gemälde von 1958). Blattformate des Katalogs je ca. 38 x 25,5 cm. Gesamtauflage 300 Exemplare. Rot-weißer
Leineneinband, auf dem Rücken betitelt „hans arp °max ernst“. Im Buch Text-Beiträge von Hans Arp, Max Ernst, Paul Eluard, Erhart Kästner und Albrecht Fabri. Von Hans Arp weiterhin 2
unbetitelte und unsignierte Original-Grafiken. Darpber hinaus mehrere Zink-Ätzungen nach Collagen von Max Ernst. Katalog in sehr gutem Zustand.
Lit.: Max-Ernst-Museum Brühl 2013. Das 20. Jahrhundert. Werke von Max Ernst aus der Stiftung Schneppenheim zur Förderung des Max Ernst Museums, Abb. S. 111, mit Farbabb.
Katalog herausgegeben anläßlich der Ausstellung der Galerie Maeght Paris vom 23. Juni - 31 Juli 1960. Mit Texten (insbesondere Gedichte und auch Prosa) verschiedener Autoren und 14 (teils Farb-) Lithographien von G. Braque, R. Ubac (2), M. Chagall, F. Leger, W. Kandinsky, J. Miro, A. Giacometti, J. Bazaine, E. Chillida, P. Palazuelo, P. Tal-Coat, F. Fiedler, A. Calder und einer Schiefergravur von G. Braque (davon zwei Umschlag - Grafiken). 24 Blatt mit gefalteten Doppelblättern, die Grafiken teils einseitig oder doppelseitig im Format. In originalem Papp-Einband und Papp-Schuber. Blattformat (einseitig) ca. 38 x 28,5 cm. Exemplar Nr. 89 von gesamt 150, auf Rives. Guter Zustand.
Horst Janssen: Hamburg 1929 - 1995. Deutscher Zeichner, Autor, Illustrator, Fotograf, Plakatkünsstler und Grafiker. Studium in Hamburg. Teilnahme an der XXXIV Biennale in Venedig und an der
documenta 6. Zahlreiche internationale Ausstellungen. Ihm zu Ehren wurde im Jahr 2000 das Horst - Janssen - Museum in Oldenburg eröffnet.
Motiv: „Gesche Heitmann“ (so der gespiegelte Titel im Stein). Lithographie in dunkelrotem Kolorit auf fliederfarbenem Papier. Unten von Hand in Bleistift monogrammiert, datiert und nummeriert
„27/100 JH 85“. Blattformat ca. 45 x 27,5 cm, ungerahmt, Tinsdaler Steindruck (in der Werkstatt von Dickus Heitmann gefertigt).
Lit.: Ausführliches Literatur- und Ausstellungsverzeichnis im Wikipedia-Artikel.
Horst Janssen: Hamburg 1929 - 1995. Deutscher Zeichner, Autor, Illustrator, Fotograf, Plakatkünsstler und Grafiker. Studium in Hamburg. Teilnahme an der XXXIV Biennale in Venedig und an der
documenta 6. Zahlreiche internationale Ausstellungen. Ihm zu Ehren wurde im Jahr 2000 das Horst - Janssen - Museum in Oldenburg eröffnet.
Lithographie in diversem kräftigem rotem Kolorit, unten betitelt „oder aber Vergessenes ist nie gewesen weils kommt“. Unter dem Motiv in Bleistift monogrammiert, datiert und nummeriert
„84/100 JH 854/83““. Blattformat ca. 35 x 43 cm, Plattenformat 17 x 14 cm. cm, ungerahmt.
Lit.: Ausführliches Literatur- und Ausstellungsverzeichnis im Wikipedia-Artikel.
Gerhard Hoehme: Greppin (Dessau) 1920 - 1989 Neuss. Maler und Grafiker, Vertreter der Abstrakten Kunst. Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie, dort später Professor. U. a. Vorsitzender der „Gruppe 53“. Teilnahme an der documenta II.Vorliegender Band erschienen Köln 1966, im W. Hake Verlag. Titel: „hülsmann/höhme erinnerungen eines erotomanen“. Gesamt 15 Bll. mit 5 von Hand in Bleistift eigenhändig signierten Radierungen von Gerhard Hoehme. Exemplar Nr. 40 von 130 der Vorzugsausgabe (ges. 300 Ex.). Okart., die Radierungen in Röteldruck. Das am Ende des Bandes stehende Impressum von Hand in Bleistift signiert vom Autor Dieter Hülsmann. Band in transparentem Schutzumschlag, sehr gute Erhaltung.
Johnny Friedlaender: Pleß 1912 – 1992 Paris. Studium an der Kunst-Akademie Breslau., u. a. bei Otto Müller und Carlo Mense. Seit 1930 in Dresden ansässig. 1938 Emigration nach
Paris. Teilnahme an internationalen Ausstellungen, u. a. an der Biennale in Venedig. 1980 Retrospektive im Albertinum in Dresden.
Motive: Mappenwerk mit vier abstrakten Farbradierungen, alle von Hand in Bleistift signiert und datiert „Frie83“, Ex. Nr. 12 von gesamt 95, Blattformate je 38 x 28 cm,
Erschienen im Verlag Galerie Schmücking, Braunschweig 1983.
Lit.: Schmücking Nrn. 749-752.
Johnny Friedlaender: Pleß 1912 – 1992 Paris. Studium an der Kunst-Akademie Breslau., u. a. bei Otto Müller und Carlo Mense. Seit 1930 in Dresden ansässig. 1938
Emigration nach Paris. Teilnahme an internationalen Ausstellungen, u. a. an der Biennale in Venedig. 1980 Retrospektive im Albertinum in Dresden.
Motive: Mappe mit fünf signierten und nummmerierten Farbradierungen von J. Friedlaender. Titel: „Pour un herbier nocturne“, erschienen Manus Presse Stuttgart 1988, Formate je ca. 50 x 42
cm. Leinenbezug, Exemplar Nr. XXIII von XXV auf Auverne (weitere 95 Ex. auf Arches). Vgl. Galerie Peerlings, WVZ 799 - 803.
Ferdinand Springer: Berlin 1907 - 1988 Grasse/Frankreich. Innovativer deutscher Maler und Grafiker, bedeutender Vertreter der abstrakten Malerei. Studium in Zürich, seit 1928 in
Paris, dann u. a. in New York, seit 1938 in Grasse. 1942 Flucht in die Schweiz, ab 1945 erneut in Grasse. 1959 Teilnahme an der documenta 2.
Motiv: „Bild und Widerbild“. Folge von sechs Farbradierungen, alle nummeriert Ex. Nr. 1 von 30, jeweils von Hand in Bleistift signiert „Springer“,
Schwarzer Karton-Umschlag, der Titel „Ferdinand Springer“ aufgeklebt und beschädigt. Blattformate je 41 x 40 cm (5 x), sowie 35 x 27 cm (1 x). Motiv - Formate 21,5 x 14 cm.
Altersspuren. Herausgegeben von Walter Aue in der Edition Hake Köln 1967. Mit zwei Texten von Fernando Arrabal und Heinz von Cramer. Provenienz: Süddeutsche
Privatsammlung. Partiell leichte Altersspuren. Lit.: E. Foster, Ferdinand Springer. Ides et Calendes, Neuchâtel 1995.
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