Katalog - Auktion 15. 11. 2025

Grafik

32 Lose    Seiten: 1 | 2 | 3


GR 8000   Ernst Ludwig Kirchner, „Tänzerinnen im Atelier II“  600 Euro

Ernst Ludwig Kirchner:  Aschaffenburg 1880 - 1938 Davos. Bedeutender Maler, Grafiker, Bildhauer.  Studium in  Dresden und München. Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“. Von den Nationalsozialisten als entartet verfemt. 
Motiv: Beschwingte „Tänzerinnen im Atelier“. 
Radierung in einer Auflage von 40 Exemplaren.
Rückseitig in Blau gedruckt „NACHLASSDRUCK 1979“ sowie in blauer Ellipse und Druckschrift „Nachlass E. L. Kirchner“ und daneben handschriftlich in Bleistift nummeriert Ex. Nr. „12/40“. Handabzug von den Originalplatten auf Bütten, Format 18 x 20,3 cm, Blattgröße 37,7 x 35 cm. Der Druck wurde von der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe mit Sondergenehmigung autorisiert, wo sich die Originalplatten von 1911 befinden. Sehr guter Zustand.    Lit.: WVZ Dube R 187.



8001    Ernst Ludwig Kirchner, „Das Paar am Strand“    600 Euro

Ernst Ludwig Kirchner:  Aschaffenburg 1880 - 1938 Davos. Bedeutender Maler, Grafiker, Bildhauer.  Studium in  Dresden und München. Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“. 
Motiv: „Das Paar am Strand“. 
Radierung in einer Auflage von 50 Exemplaren.
Rückseitig in Blau gedruckt „NACHLASSDRUCK 1979“ sowie in blauer Ellipse und Druckschrift „Nachlass E. L. Kirchner“ und daneben handschriftlich in Bleistift nummeriert Ex. Nr. „19/50“. Handabzug von den Originalplatten auf Bütten, Format 12,4 cm 17,8 cm, Blattgröße 37,7 x 35 cm.  Der Druck wurde vermutlich (wie bei unserer Nr. GR 8000) von der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe mit Sondergenehmigung autorisiert. Sehr guter Zustand. Das Original stammt aus dem Jahr 1912.
Lit.: WVZ Dube R 148, Gercken 589.



8002    Paul Delvaux, Dialogues avec Paul Delvaux      380 Euro

Paul Delvaux: Wanze (Belgien)1897 - 1994 Veurne. Belgischer surrealistischer Maler und Grafiker. Studium an der Brüsseler Kunstakademie. 1936 erstmals gemeinsame Ausstellung mit René Magritte. 1959 Teilnahme an der documenta 3 in Kassel.
Motiv: Farbradierung aus dem Album „Sept dialogues avec Paul Delvaux“. Im Bildvordergrund drei nackte Personen auf einer Allee  neben Architektur. 
Kolorit in gedeckter  Farbgebung, unten rechts von Hand in Bleistift signiert „P. Delvaux“, Ex. Nr. 15/150, Format 29,5 x 21,2 cm, Blattformat ca. 38 x 28 cm.  In Passepartout. Frischer Zustand. 
Lit.: Paul Delvaux - Mira Jacob, Das graphische Werk, Paris - Monaco 1976 (Werkverzeichnis), hier Nr. 76 R.



8003   Janosch (Horst  Eckert), Mappenwerk  mit 22  Farbradierungen „Verdammter  Bukowski “                            400 Euro

Janosch (Horst Eckert):  Geb. 1931. Illustrator, Kinderbuchautor. Teilstudium an der Münchner Akademie. Autor von mehr als 150 Büchern. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen.
Vorliegend: Mappenwerk mit dem Titel „Verdammter Bukowski“, Merlin Verlag Gifkendorf 1984.  Darin enthalten 22 Farb - Radierungen zu Gedichten von Charles Bukowski (Andernach 1920 - 1994 San Pedro). Alle  Blätter von Hand signiert  „Janosch“  und wie die  Mappe nummeriert Nr. 35 von 85 Exemplaren, Gesamtauflage 107, mit Titelblatt. 39,5 x 32 cm. Vollständig, gute Erhaltung.



8004       Max Ernst, „Die Rückkehr der schönen Gärtnerin“       360 Euro

Max Ernst: Brühl 1891 - 1976 Paris. Bedeutender deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer des Surrealismus.  Befreundet mit August Macke,  Mitbegründer der DADA - Gruppe. Seit 1922 in Paris ansässig, 1941 Flucht in die USA, 1953  Rückkehr nach Frankreich. 
Motiv: „Die Rückkehr der schönen Gärtnerin“ (oder auch „La belle Jardinière“).
Farb-Lithographie in vier Farben auf Japan, kräftiges Kolorit,unten rechts in Bleistift signiert „Max Ernst“, hier Ex. Nr. 44/60.  33,2 x 25,0 cm, Blattformat ca. 57 x 37 cm. Auflage 60 Exemplare in einer Leinenmappe, die weiteren Exemplare Nrn. 61-120 unsigniert auf Arches. Im Dumont-Verlag, Vorzugsausgabe A. Erschienen als Beilage  zur Vorzugsausgabe von Werner Spies, Die Rückkehr der schönen Gärtnerin, Köln 1971. Sehr gute Erhaltung in der originalen Mappe. Auf dem Mappentitel  in Druckschrift bezeichnet „Max Ernst Originallithographie“.
Lit.: Werner Spies, H. R. Leppien, S. u. G. Metken: Max Ernst Oeuvre-Katalog, 7 Bde., Köln ND 2004/2007, hier Nr. 203 B.



8005   William Nelson Copley, 6-teiliges Mappenwerk Shit Must Stop        (“SMS“) 1968       1.800 Euro

William Nelson Copley (alias „CPLY“): New York 1919 - 1996 Key West. Bedeutender amerikanischer surrealistischer Künstler, der als Maler, Autor, Kunstsammler, Mäzen und Galerist internationale Bedeutung erlangte. Die sechsteilige Folge der Mappen „SMS“ (Shit Must Stop) erschien  im Abstand von jeweils zwei Monaten im Jahr 1968. Zusammen mit Dimitri Petrov edierte Copley die sechs Portfolios in einer Auflage von 2000 Exemplaren, die an Abonnenten direkt versandt wurden.  Copleys Verlags-Projekt wurde als „The Letter Edged in Black Press“ als Incorporation (Inc.)  in New York geführt. Am Projekt beteiligt waren  bedeutende Künstler wie Marcel Duchamp, Man Ray, Méret Oppenheim, Roy Lichtenstein, Bruce Nauman, John Cage, Nicolas Calas, Bruce Conner, Christo, Claes Oldenburg, John Cage, Arman, Richard Hamilton, Walter de Maria, James Lee Byars, Ray Johnson, Dieter Roth, On Kawara, Joseph Kosuth, Julien Levy, Hannah Weiner, Lawrence Weiner, Edward Bereal, Lee Lozano, Yoko Ono, Prinzessin Winifred, Kasper König, La Monte Young, Richard Artschwager, Hollis Frampton, John Giorno, HC Westermann, Robert Watts, Mimmo Rotella, Billy Copley, Bernar Venet, Diane Wakowski, Mel Ramos, Angus MacLise, Terry Riley und Congo (ein Schimpanse). Jeder Künstler erhielt für seinen Beitrag ein Honorar in Höhe von 100 US-Dollar. Die Arbeiten der Künstler sind in unterschiedlichsten Techniken und Materialien ausgeführt (Papier,  Kunststoff, Porzellan, Briefe, Bücher, Tonbänder etc.). Copley selbst bezeichnete die Folge mit den Worten (in Übersetzung): „SMS ist eine tragbare Galerie zeitgenössischen Hyperbewusstseins“.  Und „Das Hauptanliegen des Verlags ist es, die poetische Aussage in Form einer Rezension zu realisieren und den Künstler von den Beschränkungen des Formats zu befreien“.   Insgesamt beinhalten die Mappen 73 Multiples  in verschiedenen Formaten und Techniken von 72 Künstlern. Die Einzelwerke sind in hohem reproduktionstechnischem Aufwand hergestellt.  Die hier angebotene sechsteilige Folge ist komplett und in sehr gutem Zustand. 
Format der einzelnen Mappen je ca. 28 x 18 x 4 cm, in originalen Kartons. Herausgegeben waren die Folgen in der Edition Volker Huber, Offenbach. Beigefügt ist ein erläuternder Katalog zu „SMS“ (mit Kurzbeschreibungen von SMS 1 - 6  zu den einzelnen Künstlern und ihren Werken
Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung.



8006  Mappenwerk bedeutender Künstler zu René Crevel, Feuilles éparses             1.200 Euro

René Crevel: Paris 1900 - 1935. Französischer Schriftsteller des Surrealismus. Studium  der Literaturwissenschaften an der Sorbonne, erste Kontakte zu den Dadaisten. 
Vorliegend: „Feuilles éparses“. Paris, erschienen im Verlag Louis  Broder Paris 1965. Künstlerisches Gemeinschaftswerk  zu in der Mappe abgedruckten kurzen Texten Crevels. Beteiligt waren mit Grafiken Hans (Jean) Arp (Holzschnitt „Composition“; Arntz 228), Hans Bellmer, („Épure reptiligne“; Denoel 58 und „Petite fille à la toupie“; Denoel 57),  Camille Bryen (o.T.; Loyer 37),  Oscar Dominguez (“o. T.), Max Ernst (o. T.; Spies/Leppien 70 H), Alberto Giacometti (“L´arbre“; Kornfeld/FAAG 193 /C (v. E),  Stanley William Hayter (“Night Forest“; Black/Moorhead 274),  Valentine Hugo (o. T.), Wilfredo Lam (“Nuit“; Tonneau-Ryckelynck/Dron 5601),  Man Ray (o. T.; Anselmino 48), André Masson (o. T.; Saphire/Cramer 67),  Joan Miro (o. T.; Dupin 119) und Wols (o. T.; Busch 54; seine einzige Lithographie). Auf einem Vorsatzblatt die  Signaturen aller  Künstler in Bleistift (außer den damals bereits verstorbenen Oscar Dominguez und Wols). Die verwendeten Techniken der teils farbigen Original-Grafiken sind vorwiegend Radierungen oder Kaltnadelradierungen.
Vorliegend Ex. Nr. 45 von 130, bezeichnet als „Collection Archives 187 Volume I“.
Es handelt sich  um eines von 130 Exemplaren  mit Wasserzeichen auf BFK Rives. Des weiteren existieren 20 weitere Exemplare  I - XX. Lose gefaltete Lagen in  Schutz-Broschur und einem originalen Halb-Pergament-Deckel als  Umschlag. Dieser am Rücken bezeichnet  „René Crevel    Feuilles éparses“. Die Formate der Einzelblätter betragen jeweils  ca. 24 x 20 cm.  Bedeutendes Mappenwerk der Zeit. Sehr gute Erhaltung. Provenienz: Aus süddeutscher Privatsammlung.
Lit.: M. Carassou, René Crevel, Paris 1989;  Luc Monod, Manuel de l´amateur de livres illustrés modernes, 1992, hier die Nr.  3321.



8007   Walter Stöhrer, Mappenwerk „Les Grenades“     400 Euro

Walter Stöhrer: Stuttgart 1937 - 2000 Taarstedt. Maler und Grafiker. Studium an der Karlsruher Kunstakademie. Professor  an der Berliner Kunstakademie. Prägender Künstler der Neuen Figuration.
Vorliegend: „Les grenades. Hommage à Paul Valery“. Mappenwerk mit neun Radierungen von Walter Stöhrer auf Zerkalbütten. Alle von Hand in Bleistift signiert und datiert „W. Stöhrer 90“ sowie nummeriert Ex. Nr. 12 von 50, (mit dem Trockenstempel, Gesamtauflage 60 Exemplare).  Das Gedicht  „Les grenades“ von Paul Valery in deutscher Übersetzung von Rainer Maria Rilke (“Die Granaten“) auf einem Doppelbogen. Roter Leinen- Mappen-Umschlag mit Motiv-Prägung, Format ca. 55 x 40 cm.  Die Plattenmaße reichen von 36,7 x 24,6 cm bis 38 x 27,8 cm, das Blattformat jeweils ca. 53,3 x 38 cm.Erschienen in der Manus Presse, Stuttgart 1990. 
Lit.: A. Meyer zu Eissen/ K. Dethloff: Walter Stöhrer,  Werkverzeichnis der Druckgraphik, Band 2, Radierungen 1967–2000,  Berlin 2006, Nr. 1/1-1/9; Vgl. WVZ Slutzky 1990. Sehr guter Zustand. Mit dem Werbe-Folder der Manus- Presse und dem damaligen Verkaufspreis von DM 5.400.-



8008   Marc Chagall, Moses  empfängt die 10 Gebote     100 Euro

Marc Chagall: Witebsk 1887 - 1985 Vence.
Motiv: Moses empfängt die Gesetzestafeln mit den 10 Geboten. 
Farblithographie in blau-grauer Tonalität. Format ca. 35 x 26 cm, unter Glas in dekorativem goldfarbenem Rahmen. Mit Etikett der Kunsthandlung R. Mayer Bamberg. Vgl. „Verve“ Nr. 33/34 von 1956.
Lit.: Mourlot 1, 123; Vgl. Charles Sorlier, Chagall Lithograph,  übs. v. N. Hiltl & H. Weber  1986.



8009   Paul Delvaux, Gerhart Hauptmann „Das Meerwunder“    360 Euro

Paul Delvaux: Wanze (Belgien)1897 - 1994 Veurne. Belgischer surrealistischer Maler und Grafiker. Studium an der Brüsseler Kunstakademie. 1936 erstmals gemeinsame Ausstellung mit René Magritte. 1959 Teilnahme an der documenta 3 in Kassel.
Vorliegender Titel: „Gerhart Hauptmann. Das Meerwunder. Eine unwahrscheinliche Geschichte. Mit vier lavierten Federzeichnungen (sc. hier in Offsetdruck) von Paul Delvaux.Berlin, Edition Propyläen 1970“. Exemplar Nr. 66 von 150 der Vorzugs-Ausgabe A. Mit einer originalen Farblithographie von Paul Delvaux „Das Meerwunder“.  Unten rechts von Hand in Bleistift signiert „P. Delvaux“ und nummeriert.  Blatt - Format 33 x 25,2 cm. Text und Lithographie jeweils gesondert in einer dunkelgrünen Leinenmappe, beide zusammen in einem ebensolchen Schuber (34,5 x 26 cm). Die surreale Erzählung von Gerhart Hauptmann (hier 66 Seiten) erschien erstmals 1934 in der Zeitschrift „Die neue Rundschau“ Berlin. Auf reinem Hadern-Bütten der Papeterie d´Arches. Jeweils goldgeprägter Rücken-Titel. Druckfrischer Zustand.
Lit.: Paul Delvaux - Mira Jacob, Das graphische Werk, Paris - Monaco 1976 (Werkverzeichnis).



8010    Paul Delvaux, Das Meerwunder      200 Euro

Paul Delvaux: Wanze (Belgien)1897 - 1994 Veurne. Belgischer surrealistischer Maler und Grafiker. Studium an der Brüsseler Kunstakademie. 1936 erstmals gemeinsame Ausstellung mit René Magritte. 1959 Teilnahme an der documenta 3 in Kassel.
Motiv: Originale Farblithographie von Paul Delvaux „Das Meerwunder“.  Unten rechts von Hand in Bleistift signiert „P. Delvaux“ und nummeriert Exemplar Nr. 45 von 150 der Vorzugsausgabe A.  Ohne den Textband von Gerhart Hauptmann „Das Meerwunder“. Blatt - Format 33 x 25,2 cm. In einer dunkelgrünen Leinenmappe mit geprägtem Rücken-Titel „Paul Delvaux ° Das Meerwunder ° Originallithographie“.
Lit.: Paul Delvaux - Mira Jacob, Das graphische Werk, Paris - Monaco 1976 (Werkverzeichnis).



8011   Mappenwerk Max Ernst /Samuel Beckett, „Aus einem aufgegebenen Werk“ (mit drei Original-Farb-Radierungen)    900 Euro

Max Ernst: Brühl 1891 - 1976 Paris. Bedeutender deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer des Surrealismus.  Befreundet mit August Macke,  Mitbegründer der DADA - Gruppe. Seit 1922 in Paris ansässig, 1941 Flucht in die USA, 1953  Rückkehr nach Frankreich. 
Samuel Beckett: Dublin 1906 - 1989 Paris. Bedeutender Schriftsteller, 1969 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Verfaßte u. a. „Warten auf Godot“.
Vorliegend: Mappenwerk mit dem Titel „Samuel Beckett - Aus einem aufgegebenen Werk - Original-Radierungen von Max Ernst“. Erschienen in der Manus Presse Stuttgart 1967. Mit drei von Hand in Bleistift signierten Farb-Radierungen von Max Ernst auf Japanpapier  Kozu, gedruckt im Atelier von G. Visat Paris.  Alle nummeriert Ex. Nr. 4 von 45 (Gesamtauflage 55).   Blatt-Formate je 38,7 x 28,7 cm.  23 Seiten in losen Lagen, Original-Umschlag mit Schutzfolie, in originaler schwarzer Leinenkassette mit montierter Deckel-Vignette. Der Text (auf chamoisfarbenem  Hahnemühle-Bütten) in englischer, französischer und deutscher Übertragung. 
Lit.: WVZ Werner Spies, H. R. Leppien, Nr. 112 B.  Druckfrischer Zustand.



8012   Eduardo Chillida, 4 Holzschnitte zu „Aischylos, Die Perser“ (Buch)               1.200 Euro

Eduardo Chillida: San Sebastian 1924 -2002. Spanischer Bildhauer, Zeichner und Grafiker. Architekturstudium in Madrid, danach an der Kunstakademie „Ciculo de Bellas Artes“. Teilnahme an documenta-Ausstellungen, bedeutende Retrospektiven in New York, Berlin, Frankfurt, San Sebastian u. a. 
Vorliegend: „Aischylos, Die Perser“. Ins Deutsche übertragen von Emil Staiger.  Im Buch enthalten 4 originale Holzschnitte von Eduardo Chillida. Einer davon in Bleistift signiert.  Edition Tissen, Neu-Isenburg 1978.  Exemplar Nr. 100/150, im Impressum nochmals in Bleistift handsigniert. Blattformate jeweils ca. 30,5 x 20,5 cm, auf dem schwarzen  Umschlagtitel und auf dem Buchrücken der Titel „Aischylos: Die Perser“. Guter originaler Zustand, die Seitenränder teils leicht nachgedunkelt. In originalem Schuber.



8013  Hans Arp - Max Ernst, „Geh durch den Spiegel, Folge 24/1960“ 250 Euro

Katalog zur Ausstellung  der Galerie „Der Spiegel, Köln, Nr. 24 aus dem Jahr 1960. Darin enthalten eine unbetitelte Collage von Hans Arp und eine im Stein signierte originale Foto-Lithographie von Max Ernst, „Rote Blume I“ (ca. 24 x 19 cm, nach einem Gemälde von 1958).  Blattformate des Katalogs je ca. 38 x 25,5 cm. Gesamtauflage 300 Exemplare. Rot-weißer Leineneinband, auf dem Rücken betitelt „hans arp °max ernst“. Im Buch  Text-Beiträge von Hans Arp, Max Ernst,  Paul Eluard, Erhart Kästner und Albrecht Fabri. Von Hans Arp weiterhin 2 unbetitelte und unsignierte Original-Grafiken. Darpber hinaus  mehrere Zink-Ätzungen nach Collagen von Max Ernst. Katalog in sehr gutem Zustand.
Lit.: Max-Ernst-Museum Brühl 2013.  Das 20. Jahrhundert. Werke von Max Ernst aus der Stiftung Schneppenheim zur Förderung des Max Ernst Museums, Abb. S. 111, mit Farbabb.



8014  Maeght Editeur, Poètes  Peintres  Sculpteurs, Paris 1960   360 Euro

Katalog herausgegeben anläßlich der Ausstellung der Galerie Maeght Paris vom 23. Juni - 31 Juli 1960. Mit  Texten (insbesondere Gedichte und auch Prosa) verschiedener Autoren und 14  (teils Farb-) Lithographien von G. Braque, R. Ubac (2),  M. Chagall, F. Leger, W. Kandinsky, J. Miro, A. Giacometti, J. Bazaine, E. Chillida, P. Palazuelo, P. Tal-Coat, F. Fiedler, A. Calder  und einer Schiefergravur von G. Braque (davon zwei Umschlag - Grafiken).  24 Blatt mit gefalteten Doppelblättern,  die Grafiken teils einseitig oder doppelseitig im Format.  In originalem Papp-Einband und Papp-Schuber. Blattformat (einseitig) ca. 38 x 28,5 cm.   Exemplar Nr. 89 von gesamt 150, auf Rives. Guter Zustand.


8015   Horst Janssen,  „Gesche Heitmann“   100 Euro

Horst Janssen: Hamburg 1929 - 1995. Deutscher Zeichner, Autor, Illustrator, Fotograf, Plakatkünsstler und Grafiker. Studium in Hamburg. Teilnahme an der XXXIV Biennale in Venedig und an der documenta 6.  Zahlreiche internationale Ausstellungen. Ihm zu Ehren wurde im Jahr 2000 das Horst - Janssen - Museum in Oldenburg eröffnet.
Motiv: „Gesche Heitmann“ (so der gespiegelte Titel im Stein). Lithographie in dunkelrotem Kolorit auf fliederfarbenem Papier. Unten von Hand in Bleistift monogrammiert, datiert und nummeriert „27/100 JH 85“.  Blattformat ca. 45 x 27,5 cm, ungerahmt, Tinsdaler Steindruck (in der Werkstatt von Dickus Heitmann gefertigt).
Lit.: Ausführliches Literatur- und Ausstellungsverzeichnis im Wikipedia-Artikel.



8016   Horst Janssen, „Oder aber Vergessenes...“     80 Euro

Horst Janssen: Hamburg 1929 - 1995. Deutscher Zeichner, Autor, Illustrator, Fotograf, Plakatkünsstler und Grafiker. Studium in Hamburg. Teilnahme an der XXXIV Biennale in Venedig und an der documenta 6.  Zahlreiche internationale Ausstellungen. Ihm zu Ehren wurde im Jahr 2000 das Horst - Janssen - Museum in Oldenburg eröffnet.
Lithographie in diversem kräftigem rotem Kolorit, unten  betitelt „oder aber Vergessenes ist nie gewesen weils kommt“. Unter dem Motiv in Bleistift monogrammiert, datiert und nummeriert „84/100 JH 854/83““.  Blattformat ca. 35 x 43 cm, Plattenformat 17 x 14 cm. cm, ungerahmt.  
Lit.: Ausführliches Literatur- und Ausstellungsverzeichnis im Wikipedia-Artikel.



8017    Dieter Hülsmann/Gerhard Hoehme, Erinnerungen eines Erotomanen    180  Euro

Gerhard Hoehme: Greppin (Dessau) 1920 - 1989 Neuss. Maler und Grafiker, Vertreter der Abstrakten Kunst. Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie, dort später Professor. U. a. Vorsitzender der „Gruppe 53“. Teilnahme an der documenta II.Vorliegender Band erschienen Köln 1966, im W. Hake Verlag. Titel: „hülsmann/höhme erinnerungen eines erotomanen“.   Gesamt 15 Bll. mit 5 von Hand in Bleistift eigenhändig signierten Radierungen von Gerhard Hoehme. Exemplar Nr. 40 von 130 der Vorzugsausgabe (ges. 300 Ex.). Okart., die Radierungen in Röteldruck. Das am Ende des Bandes stehende Impressum von Hand in Bleistift signiert vom Autor Dieter Hülsmann.  Band in transparentem Schutzumschlag, sehr gute Erhaltung.



8018   Johnny Friedlaender, Quatre Variations    200 Euro


Johnny Friedlaender: Pleß 1912 – 1992 Paris.  Studium an der Kunst-Akademie  Breslau., u. a.  bei Otto Müller und Carlo Mense. Seit 1930 in Dresden ansässig. 1938 Emigration nach Paris. Teilnahme an internationalen Ausstellungen, u. a. an der Biennale in Venedig. 1980  Retrospektive im Albertinum in Dresden.
Motive: Mappenwerk mit vier  abstrakten Farbradierungen, alle von Hand in Bleistift signiert und datiert „Frie83“,  Ex. Nr. 12 von gesamt 95, Blattformate je 38 x 28 cm, 
Erschienen im Verlag Galerie Schmücking, Braunschweig 1983. 
Lit.: Schmücking Nrn. 749-752.



8019   Johnny Friedlaender, „Pour un herbier nocturne“    180 Euro

Johnny Friedlaender:   Pleß 1912 – 1992 Paris.  Studium an der Kunst-Akademie  Breslau., u. a.  bei Otto Müller und Carlo Mense. Seit 1930 in Dresden ansässig. 1938 Emigration nach Paris. Teilnahme an internationalen Ausstellungen, u. a. an der Biennale in Venedig. 1980  Retrospektive im Albertinum in Dresden.
Motive: Mappe mit fünf signierten und nummmerierten Farbradierungen von J. Friedlaender. Titel: „Pour un herbier nocturne“, erschienen  Manus Presse Stuttgart 1988, Formate je ca. 50 x 42 cm.  Leinenbezug, Exemplar  Nr. XXIII von XXV auf Auverne (weitere 95 Ex. auf  Arches). Vgl. Galerie Peerlings, WVZ 799 - 803.



8020   Ferdinand Springer, „Bild und Widerbild“    100 Euro

Ferdinand Springer: Berlin 1907 - 1988 Grasse/Frankreich.  Innovativer  deutscher Maler und Grafiker, bedeutender Vertreter  der abstrakten Malerei. Studium in Zürich, seit 1928 in Paris, dann  u. a. in New York, seit 1938 in Grasse. 1942 Flucht in die Schweiz, ab 1945 erneut in Grasse. 1959 Teilnahme an der documenta 2. 
Motiv: „Bild und Widerbild“. Folge von sechs Farbradierungen, alle nummeriert Ex. Nr. 1 von 30, jeweils von Hand in Bleistift signiert „Springer“, 
Schwarzer Karton-Umschlag, der Titel „Ferdinand Springer“ aufgeklebt und beschädigt. Blattformate  je 41 x 40 cm (5 x),  sowie 35 x 27 cm (1 x). Motiv - Formate 21,5 x 14 cm. Altersspuren. Herausgegeben von  Walter Aue in der Edition Hake Köln  1967.  Mit zwei Texten von  Fernando Arrabal und  Heinz von Cramer. Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung. Partiell leichte Altersspuren. Lit.: E. Foster, Ferdinand Springer. Ides et Calendes, Neuchâtel 1995.



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