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Johann Jungblut (auch Jungbluth): Saarburg 1860 - 1912 Düsseldorf. Deutscher impressionistisch ausgerichteter Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule. Motive sind Winterlandschaften im Binnenland und am Meer, Städteansichten, norwegische Fjorde, Hochsee- und Vollmondmotive, alpine Landschaften, niederländische Mühlen etc.
Motiv: In der einsetzenden Abenddämmerung sind zahlreiche Personen im Wattenmeer unterwegs. Links ein Küstendorf unter von Wolken verdunkeltem Himmel, der die Sicht auf den tiefroten Mond partiell verhüllt.
Öl auf Leinwand, unten rechts signiert „J. Jungblut“, 80 x 60 cm, gerahmt.
Lit.: Thieme/Becker Bd. 9, S. 324.
Kopie wohl des frühen 19. Jahrhunderts.
Motiv: „Die Amazonenschlacht“ gegen die Griechen nach Peter Paul Rubens. Vehementes Schlachtengetümmel auf einer Bogenbrücke mit stürzenden Pferden und verbittert kämpfenden Amazonen und griechischen Kriegern.
Öl auf Holzplatte (partiell besch.), unbezeichnet, ca. 70 x 110 cm, in sehr dekorativem Rahmen (ca. 80 x 120 cm).
Rückseitig auf einem kleinen Etikett bezeichnet „Rubenscopie“. Das Original von Peter Paul Rubens von ca. 1618 heute in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen-Alte Pinakothek München (ca. 120 x 165 cm).
Ludwig Gschossmann: Strasbourg 1894 - 1988 Tegernsee. Studium an der Kunstgewerbeschule in München. Landschaftsmaler, Genreszenen, Seenlandschaften. Teilnahme an internationalen Ausstellungen.
Motiv: In einem idyllischen Biergarten in Oberbayern spielt eine Blaskapelle auf einem erhöhten Podest. Unter schattenspendenden Bäumen sind die Tische im Bierkeller voll besetzt. Im rechten Bildfeld das Wirtshaus.
Öl auf Leinwand, unten links signiert „Gschossmann“, 81 x 70,5 cm, gerahmt. Rückseitig auf altem Klebezettel handschriftlicher Vermerk des Künstlers „Obb. Bierkeller L. Gschossmann im Sept. 1954“. Impressionistisch ausgerichtete Malweise mit pastosem Farbauftrag in kräftiger Tonalität.
Lit.: Benezit Bd. 6, S. 507.
Fritz Karl: Glonn 1886 - 1965 Bamberg. Deutscher Maler und Grafiker, seit 1922 in Bamberg ansässig und als Künstler tätig.
Motiv: Blick von einer Anhöhe auf bedeutende im Sommerlicht liegende Wahrzeichen Bambergs: der Dom, die Stephanskirche, die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau. Im Bildhintergrund die Hügelkette des fränkischen Jura. Vorne links und rechts zwei die Szenerie rahmende Laubbäume.
Öl auf Hartfaserplatte, unten rechts signiert „F. Karl“, 30 x 40 cm, in Holzrahmen.
Rudolf Dammeier: Berlin 1851 - 1936. Deutscher Genre- und Stilllebenmaler. Weitere Motive sind Bildnisse, Interieurs, religiöse Szenen, bürgerliche und bäuerliche Szenen, Münchner Biergärten sowie weibliche und männliche Akte. Dammeier ist ein Meister der Licht- Schattengebung. Studium an der Berliner und der Karlsruher Kunstakademie. Zeitweise von 1890 bis 1903 ansässig in München, danach in Berlin. Dort Ausstellungen in der Sezession und im Münchner Glaspalast, im Jahr 1900 auf der Weltausstellung in Paris.
Motiv: Im lichtdurchfluteten Innenhof eines bäuerlichen Anwesens eine in südbayerische Tracht gekleidete Frau beim Füttern der Hühnerschar. Zwischen den Innenhofwänden oben angebrachte Holzverstrebungen schützen Mensch und Tier vor dem grellen Sonnenlicht. Sehr atmosphärisches Licht-Schattenspiel.
Öl auf Leinwand, unten rechts signiert und datiert „R. Dammeier 1893“ , 60 x 80 cm, in prunkvollem goldfarbenem Rahmen.
Lit.: Das geistige Deutschland Bd. 1, Leipzig-Berlin 1898, S.114; Thieme/Becker Bd. 8, S. 328; Benezit Bd. 4, S. 216.
Julio Garcia Mencia: Madrid 1849 - 1924. Spanischer Maler, Grafiker und Aquarellist. Studium in San Fernando (nahe Cadiz), später in Paris, Madrid und Gijon ansässig, wo er eine Verlagsanstalt für Chromolithographie gründete. Vertreten in bedeutenden Museen, u. a. in Santander. Seine Motive sind insbesondere liebliche Bildnisse von Mädchen und Frauen, Stillleben, Genreszenen und Landschaften.
Motiv: Ein in spanischer Folkloretracht gegebenes stehendes, zur Seite blickendes Mädchen, einen üppig mit diversen Blumen gefüllten Bastkorb in den Händen haltend.
Aquarell in kräftigem Kolorit, unten links monogrammiert „JGM a“, Blattformat 40 x 27 cm, in Passepartout, dort unten mittig von dritter Hand bezeichnet „ Garzia Menzia“ (sic).
Lit.: Vgl. den Wikipedia-Artikel.
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